Sommerurlaub 2018 / Camping Pinzgau

Als wir uns im Sommer 2017 für einen Wohnwagen entschieden haben, überlegten wir uns auch wohin uns die erste grössere Reise führen sollte. Da uns das Woferlgut in Bruck a.d.Glocknerstrasse und die Region gut gefallen hat, wollten wir nochmals dahin – einfach diesmal mit Wohnwagen und nicht mehr mit Zelt.

Wir hofften auch auf etwas mehr Wetterglück als wir diesmal die Zeit vor der Tortour nutzen wollten. So fuhren wir in der Nacht vom 1. August Richtung Tirol los. Die Fahrt war soweit ohne Vorkommnisse und konnten schon vor dem Mittag unseren Stellplatz (den gleichen wie 2017) beziehen.

Das neue Alu-Zeltgestänge sowie die Arbeiten an der Keder haben sich bezahlt gemacht und das Vorzelt stand diesmal wie geschmiert.

Unser Urlaub bestand diesmal wirklich hauptsächlich aus Erholung in den neuen Badewelten vom Camping, vielen Massagestunden bei Ramona und div. Wanderungen zu den Kapruner Stauseen, ins Käfertal, dem Wildtierpark Ferleiten, dem Bogenpark Kohlschnait oder einfach rund um den Campingplatz.

Natürlich konnte ich es nicht lassen und habe wieder Bekannte besucht. Während ich bei lauem Wind und leichtem Regen in Zell am See war, fegte in Bruck ein Orkan über den Campingplatz, welche eine kleine Schneise der Verwüstung zog. Auf den ersten Blick sah bei uns alles in Ordnung aus, bis meine Partnerin mich darauf aufmerksam machte, dass die Frontscheibe fehlte. (wurde nach dem Urlaub durch Kaskoversicherung ersetzt).

Der Vorfall zeigte auch diesmal wieder, dass Camping-Gäste sich im Urlaub zwar in Ruhe lassen, bei so einem Unwetter sich aber gegenseitig stets Hilfe anbieten.

Die Cousine meiner Partnerin machte mit der eigenen Familie nicht weit entfernt ebenfalls Urlaub und so trafen wir uns in der Stadt. Nach einem kurzen Spaziergang entschieden wir uns auch noch für einen kleinen Ausflug zum Grossglockner, was bei den Kindern für erstaunte Gesichter sorgte. So weit oben waren sie mit dem Auto noch nie…

Dieses Mal haben wir auch geschafft, was wir schon öfter vor hatten. Eines schönen Morgens klingelte der Wecker bereits um 3 Uhr. Mit Ausrüstung bewaffnet fuhren wir mit unseren Räder ins nahe gelegene Naturschutzgebiet. Hier konnte ich meine ersten Versuche der Sternen-Fotografie machen. Die Fotos sind noch nicht perfekt, aber wenn ich die Ausrüstung dafür anschaue, bin ich zufrieden. 🙂

Schweren Herzens haben wir uns dann auch vom Camping auf unbestimmte Zeit verabschiedet, denn trotz aller Schönheit möchten wir auch andere schöne Plätze entdecken. 🙂

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